Archiv für den Monat: Mai 2018

31.05. nachdem…

…der P.A. (Pace Arrow) nun heil an der heimischen Werkbank angekommen ist, ging es ans durchsuchen und leer räumen.

Übrigens…das die Stütze „flügge“ wurde..lag am Klettband

…muss ick vielleicht mal neuet Klettband hin tun. Vielleicht hält es dann wieder besser.

Bilder vom Innenraum…

…mit so viel Abwischpapier…

…kann man ne weile wischen.
Aus dem Schrank, über der Couch kommt nen Kabel…

…die nostalgischen Anzeigen funktionieren alle noch…

…und diese Aufforderung zum Anschnallen…muss ick definitiv auch wieder aktivieren…hrhrhr…kurz vor der Abfahrt drückt dann der Busfahrer da drauf…hrhrhr
Dann hab ick angefanen die Staufächer zu leeren…

Immer gut wann man Nägel dabei hat…je größer um so besser…

Am späten Nachmittag war nen ansehnlicher Haufen zusammen gekommen…

…wieso da so Rohre und nen mobiler Kaggeimer im Kfz waren, klärt sich später. Den 10 Liter und 5 Liter Benzinkanister fand ick witzig…

War genug für den Tag…das Freiluftgargerät wurde aktiviert und…

…to be continued…

28.05. weiter…

…geht die Story vom 18.-20.05.

„…kocht und die Bremsunterstützung+Lenkhilfe fielen nun auch sporadisch aus“

Bin aber weiter gefahren und der Zeiger der Temperaturanzeige entfernte sich dann auch wieder vom roten Bereich. Kurz bevor wir wieder am Vorgarten angekommen sind, stieg in der letzten Kurve die Hydraulik komplett aus. Lenken ohne Hilfe…da hab ick kein Problem mit…stehen bleiben wollt die Fuhre aber nicht so wirklich…auch nicht als ick mit beiden Beinen auf dem Pedal stand.

Super war nun…das der Arrow auf einer Kreuzung gewendet werden musste, um Rückwärts in den Vorgarten zu kommen. Als der Haufen dann im Vorgarten stand…gleich die Motorabdeckung runter und da baumelte der Riemen für die Hydraulikpumpe rum. Gerissen warer…

…hmm…Andy meinte…er wolle noch nen anderen Schrauber anrufen…der auch noch Riemen haben könnte. Er würde denn gleich noch wegen dem Lima Riemen fragen…also bauten wir den Limariemen aus…

Dann haben wir noch gemessen, welche Möglichkeiten wir für den Riemen der Hydraulikpumpe hätten.

Original ist, Kurbelwelle, Wasserpumpe, Klimakompressor hydr. Pumpe. Klima kann man weg lassen….von der Wapu zur Pumpe ginge auch…oder gleich von der Kurbelwelle zur Pumpe…MOMENT MAL…genau so hab ick das im Seafarer ja gebaut. Da gehen zwei Keilriemen direkt von der Kurbelwelle zur hydr. Pumpe. Und im Bordwerkzeug liegen zwei solcher Riemen…

…gleich an den Motor damit…

Ein zweiter konnte nicht montiert werden…aber der eine funktionierte bestens. Lenken mit dem kleinen Finger…

Andy bekam dann die Info das auch der zuletzt kontaktierte Schrauber keinen Riemen hat…also haben wir den leicht angeschrabbelten Lima Riemen wieder montiert.

Nachdem das alles soweit erledigt war, noch mal Check aller Flüssigkeiten.
Dabei ist aufgefallen, das im Kühlwasserausgleichsbenzinreservekanister…

…kein Kühlwasser drin ist. Bestimmt über die 6 Standzeitjahre verdunstet. Genug Löcher sind ja reingebohrt worden. In den Staufächern wurde ja allerhand zurück gelassen vom Vorbesitzer, unter anderem…

…also die Buddel gegriffen…Deckel aufgeschraubt und kurz vor dem reinkippen doch noch mal rein geschaut in die Buddel.

Wat dat dann? Mit Sicherheit ist da nicht drin, was drauf steht. Bzw. alles Ansichtssache…ick war ja der Meinung das da nen Öl drin ist…und wenn man richtig hinlesen tut…

…steht das sogar drauf. Da is MÖL drin…jaja…MÖL braucht man schon in so nem Ami…klah…nie vom Acker ohne MÖL

Als uns dann noch…

…in die Finger kam, wurde gleich noch der Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter gecheckt. Also Deckel runter und gesehen das der Füllstand i.O. ist…aber die Flüssigkeiten sahen unterschiedlich aus. Somit besteht die Möglichkeit, das in der einen Kammer DOT4 eingefüllt wurde. Sollte aber für die Heimfahrt keine Rolle spielen. Eigentlich wollt Digger nu los…aber der Andy hatte Kohle zum glühen gebracht und totes Tier auf ein Gitter aus Metall gelegt.

Gegen kurz nach 22 Uhr ging es dann aber los…erster Stopp war die am Nachmittag besichtigte Tankstelle, die war direkt an der Autobahnauffahrt.

Der Seafarer bekam die Gasbunker voll und in den Arrow kamen insgesamt 80 Liter rein. Da meine Füllstandsanzeige im Arrow auf „voll“ festgenagelt ist und somit ein „Istwert“ nicht abgelesen werden kann…wurden auch noch 40 Liter in Kanister gefüllt. Und dann ab auf die Autobahn…naja…nicht ganz…erst mal musste dem Anlasser noch auf die Sprünge geholfen werden…der drehte nu als ob die Batterie leer wäre. Letztendlich schaffte er es den Motor zu starten…

Wir rollterten dann so gemütlich durch die hügelige Landschaft…als neben mir ein Fahrzeug der Ordnungsmacht erschien. Fuhr parallel mit mir mit…also überholte mich nicht. Hmpf…“jetzt schon“ dachte ick mir so…aber eigentlich gab es nichts zu befürchten. Der Streifenwagen fuhr dann an mir vorbei, aktivierte die blauen Eumel und zwischen den Eumeln liefen die Worte…

„Nicht überholen“

…das hatte ich auch nicht vor. Da kein „bitte folgen“ zu lesen war…hab ick ein wenig Gas weg genommen und mich zurückfallen lassen.

Der Streifenwagen fuhr dann genau auf der Mitte der zwei Spuren und nach etlichen Kilometern hielt er an.

Es stellte sich raus, das auf der linken Spur der BAB totes Dammwild lag. Die beiden Police officer´s entfernten das Tier und dann ging es auch schon weiter.

Laut dem Infotainment alles im grünen Bereich…

…die Anspannung wurde mit jedem zurückgelegten Kilometer weniger, bis von hinten jemand Lichthupte.

Kann ja nur mein Dad sein, da wir nicht mit Handy´s während der Fahrt hantieren wollten und ick dussel die Funkgeräte vergessen haben einzupacken…war eine Lichthupe von Ihm, für mich das Signal mal rechts ran zu fahren. Egal aus welchem Grund.

Da ick nicht sofort reagierte, erfolgte eine weitere Aufblendung…und nu weiss ick…das sich „Premium“ Leuchtmittel und eine Relaisschaltung im Seafarer MEHR als gelohnt haben. Watn Licht…als ick also in den rechten Spiegel schaute, weil ick auf die Pannenspur zog…sehe ick wie die vordere Stütze der US Markise im Wind „flattert“. Also sie war nicht mehr am Kfz sondern wurde vom Fahrtwind so in knapp 45° zum Kfz gehalten. Da kam mir so nen Song in den Kopf „ick heb ab….“

Auf der Pannenspur kurz die Lage gecheckt und da in Sichtweite eine Abfahrt zu erkennen war, haben wir diese mit geringer Geschwindigkeit angesteuert. Dort war eine Nothaltestelle vorhanden.

Ick hab dann im Arrow nach was gesucht, womit ick die Stütze festbinden kann…Strick, Seil, Gummiband…weil IM Arrow hatte ick noch nicht in die Schränke geschaut. Das in den Staufächern sowas nicht zu finden ist…wusste ick. Als ick dann den Schrank im Schlafzimmer auf machte…sahehe ick nen nagelneuen…1475er Keilriemen liegen…AHA…gut zu wissen…vielleicht wird der noch gebraucht, der wäre für Klima und hydr. Pumpe passend.

Wat zum anbinden war nicht zu finden…also wieder das Bordwerkzeug vom Seafarer geplündert.

Irgendwie musste ick jetzt langsam über die Leute lachen…die mich mal ausgelacht haben…weil ick so ein umfangreiches „Bordwerkzeugpaket“ im Seafarer mitschleppe. Mein Dad nutzte den Stopp für ne Zigarette und meinte „Man bin ick müde…“

Er wollte sich aber nicht aufs Ohr legen…also wieder auf die Bahn. War wieder schön den Ami im Rückspiegel zu sehen…so mit den Lichtern an…weiss garnich was so nen Ingenör gegen 5 gelbe Lampen am Alkoven hat…tz…

Wir rollerten weiter durch die Nacht und dann bewegte sich mal was am Infotainment.

Die Kühlwassertemperaturanzeige. Da das Kfz sich nicht anstrengen musste…konnte eine Überlastung vom Motor ausgeschlossen werden…die Heizung lieferte warme Luft…also fehlte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein Kühlwasser im System.

Schon super…gleich neben dem Motor zu sitzen…hab dann mal die Motorabdeckung beiseite geschoben.
Dann den Schlauch vom Kühlervorlauf bzw. Motorrücklauf (hahaha…sorry…der insider musste sein) befummelt…joa stramm is der Schlauch…aber nicht „hart“…warm ist er auch…und wenn ick mit dem Gas gespielt habe…wurde er beim Gasstoß etwas „strammer“.

Also pumpt die Pumpe auch Wasser…ob der Motor irgendwo Wasser verliert, konnte ick nicht checken…weil ick musste ja auf die Strasse schaun. Das befummelm der Schläuche ging ja „blind“. Da ick kein Geruch von Wasserdampf wahrnehmen konnte…kam ick zu der Diagnose das wohl das Thermostat zickt/klemmt.

Der Zeiger blieb noch paar Kilometer kurz vor rot…aber irgendwann ging er wieder runter und blieb auf dem Mittelstreich stehen.

Der nächste „aufregende“ Moment war dann am Hermsdorfer Kreuz. Dort fuhr rechts neben mir ein Pkw…wieder parallel…hmm…die durchgezogene Linie hörte auf und ick wollte dann nach rechts rüber…weil es nach dem Kreuz ja auf drei Spuren weiter geht und ick mag keine Mittelspurschleicher also bin ick selber auch keiner. Der Fahrer des Wagens gab dann Gas und ick konnte rüber ziehen und beim nächsten Blick nach vorn…HACH…ein Streifenwagen…und aus Erfahrung weiss ick…das gleich nach dem Kreuz eine Abfahrt kommt…wo man zum Rastplatz kommt.

Naja…wäre eh Zeit für ne Pause. Die Streifenwagen fuhr ne weile vor mir her…und mit einem mal zog er weg. Er schnappte sich dann einen PKW weiter vorn, bei dem ging ein Rücklicht nicht. Was lernen wir daraus? Immer ne Abfahrtskontrolle machen…ob auch alles leuchten tut am Kfz.

200km vor der heimischen Werkbank, wurde eine Pause eingelegt.

Mein Dad bekam nen großen Becher Kaffee…die Damen an der Raststätte haben alles an Aufputschmitteln da rein getan was zu finden war. Muss so gewesen sein…weil mit jedem Schluck wurden Ihm seine Pupillen größer.

Ick kam grad noch dazu ein paar Bilder zu machen…

…da brummte der Seafarer schon und setzte sich in Bewegung. Bis zur Autobahnauffahrt konnte ick noch dran bleiben…aber auf der Bahn entfernte sich mein Dad samt meinem Sefarer recht zügig, null Chance da dran zu bleiben. Hmpf…wusste ick nicht wirklich wie ich das finden sollte…eines steht fest…Kaffee bekommt der von dieser Raststätte beim nächsten mal keinen.

War ja nu nicht das Problem dasser mit dem Womo bissl zügiger fuhr…aber gut die Hälfte an Werkzeug war im Seafarer…hmpf…Digger war nicht wenig angepisst. Da es Unsinn war hinterher zu rasen, bin ick mit meinen 90km/h weiter gerollert…die mittlerweile „nur“ noch 184km werden wohl auch ohne Probleme verlaufen.

Ca. 60km vor Diggerdorf, an einer leichten Steigung…zickte kurz der Motor…lief aber gleich wieder…zickte dann wieder…hmm…ick so kurz überlegt…“wieviel Kilometer biste nu mit wieviel Benzin gefahren?“ und während ick so Meilen und Kilometer umrechnete und Liter dazu hab ick den rechten Blinker gesetzt und bissl was nachgezapft.

Und meine Vermutung war richtig, bin wohl nur noch mit Benzindämpfen gefahren…nachdem ein paar Liter nachgetankt waren, tat der Motor wieder wie er soll.

Schööön…Autobahn leer…

…dann kam meine Heimatausfahrt, Landstrasse leer…

…Infotainment im grünen Bereich.

Super…in Diggerdorf hab ick dann auch den Seafarer wieder eingeholt…ick sag ja immer…Rasen nutzt nix. 5:30 Uhr den Arrow vor der Werkbank abgeparkt…

…meinem Dad den Kopf gewaschen…zwecks abhauen und so…und dann kurz vor 6 Uhr auf dem Wohnzimmerteppich gesessen…wollte dann noch auf die Couch klettern aber das nächste was ich weiss…das ick liegend auf dem Wohnzimmerteppich wach wurde…weil meine Kids jubelnd auf mir rumhüpften.

Notiz an mich selbst: „Schreckensherrschaft errichten…so das alle Hausbewohner mich fürchten und alles tun damit ick beim nächsten mal nicht wach werde“

ENDE…

26.05. dann will…

…ick mal bissl Info´s aufholen, hab det ja bissl schleifen lassen. Letzte Woche (18. bis 20.05.) stand ja die Bayern-Schrauber-Tour an. Den Pace Arrow, den mein Kumpel Daniel und ick am 23. April Nachts durch die Gegend geschleppt haben , wollte ick nun doch endlich an der heimischen Werkbank haben.

Also hab ick den Seafarer gepackt, inkl. 2. Mann mit passendem Führerschein, nen Anhänger angehängt und so ging es am Freitag morgen Richtung Süden.

Wir rollerten gut langhin…kein Stau oder sowas. In Schleiz gab es ne Futterpause für Maschine und Mensch.

Dann ging et weiter…Landschaft wurde hügliger…

…irgendwann dann von der BAB runter…

…die Strassen wurden schmaler…

…manch einer fuhr seinen Motor mit sich rum.

Hat halt Jeder so seine Hobby´s
Dann gab es noch eine Ortsdurchfahrt mit einer Engstelle…also so mit 10cm Platz am Spiegel…und dann waren wir auch schon am Ziel.

Drei Wochen nicht gesehen den Haufen…und das erste mal nicht im halb dunkeln angeschaut.
Seafarer abgeparkt und Werkzeug und Arbeitsmittel im Vorgarten ausgebreitet.

Nach nem Kaffee und nem Stück Gebäck, schlüpfte Andy (dem der Vorgarten gehört) in seine Arbeitsklamotten, ick hatte die ja schon seit nach dem Zähneputzen an, und dann wurde der Arrow in Montageposition gebracht.

Dann ging es auch schon unter det Womo um sich mal nen groben Überblick zu verschaffen. Da sind dann gleich paar Dinge aufgefallen….eher nich so schöne. Später, im Rahmen der Bestandsaufnahme, werd ick det mal auflisten…und dann kann sich jeder selber ne Meinung bilden…über die Arbeit von so mancher US Car Werkstatt.

Wat ick komisch finde…das man einem Kunden (dem Vorbesitzer) ein Getriebe einbaut und den Kunden dann ohne funktionierenden Tacho vom Hof schickt. Den Grund dafür hab ick gesehen, dazu später mehr. Weiterhin fehlten etliche Bolzen an der Getriebetraverse, es waren viele Schraubverbindungen nur „lauwarm“ angezogen. Viele Muttern konnten wir mit den Fingern abschrauben, am frisch überholten Motor siffte untenrum nicht wenig Öl…und das war nur das was wir nach 5min. unterm Womo festgestellt haben…später gab es noch mehr „gute Arbeit“ zu sehen.

Wir waren ja nun nach meinem Plan eigentlich fertig. Gut so…denn Andy´s Frau rief zum Abendbrot…

Joa…nachm Essen war noch so viel hell draußen…und wir noch nicht müde. Also wieder unter die Karre…und hier und dort geschraubt und…so gegen 0 Uhr rum war das Getriebe draussen…

…das was ich mitgebracht habe…sieht so aus…

…hier nochmal das ausgebaute…

…hier mal beide nebeneinander…

Sieht anders aus wah? Wat machen wir denn nu? Andy wollte…das ick die Innerein aus dem funktionierenden, in das defekte baue. NÄ…kommt mal garnich in Frage. Bin zum Motor gekrabbelt und hab die Flexplate demontiert und hab den Adapter abgenommen.

Muss man sich so vorstellen…Getriebe passt nicht an den Motor…

…da nimmt man so einen Adapter, steckt den zw. Motor und Getriebe…

…und kann beides miteinander verbinden. Das kann man schon so machen. Beide Getriebe sind TH400…wenn man nicht weiss das ein -475 in so ein schweres Fahrzeug gehört…macht man bis hier hin nicht wirklich was verkehrt. Aber das ausgebaute Getriebe ist die TH400-BOP Version.

BOP = Buick-Olds-Pontiac

Das war auch der Grund warum der Tacho nicht funktionierte, die Tachowelle passte nicht an das Getriebe. Es wurde dann der Tachoantrieb aus dem originalen TH400 ausgebaut. Diesen versuchte man in das BOP Getriebe zu installieren…das ging wohl schief. Die Tachowelle mit dem beschädigten Tachoantrieb klemmte man dann einfach unter den Kabelstrang am Rahmen und fertig.

Kurz gesagt, aus meiner Sicht wurde dem Vorbesitzer von seiner „US Fachwerkstatt“ nen Pkw Getriebe in das Womo gebaut. Nach dem Einbau des Getriebes hat dieses auch nur ca. 200km funktioniert. So die Aussage des Verkäufers. Vielleicht hatte es auch schon vor dem Einbau ne Macke und/oder die nicht korrekte Unterdrucksteuerung sorgte für den letzten „kick“. Weil nach der Motorrenovierung der „US Fachwerkstatt“ hatte der Mechaniker wohl vergessen wohin welche Unterdruckschläuche gehören und anscheinend wurden auch keine neuen Schläuche verbaut…alles porös und eingerissen. Aber soweit sind wir ja noch nicht…

Nachdem der Getriebeadapter demontiert war, passte mein mitgebrachtes Getriebe auch an den Motor.

Noch eben den Motorölfilter erneuert…

…und um 0:35 Uhr war Feieramd.

Am Samstag morgen…hab ick vorm Schrauben mal die Schlösser und Verschlüsse der Staufächer gecheckt und ganz wichtig, die Schlösser von der Reserveradabdeckung.

Natürlich waren die Staufächer erst mal egal…wichtig war ja ans Ersatzrad ran zu kommen…deswegen wurde am Freitag alles mit Kriechöl eingejaucht.

Schön wenn einer mit denkt. Der Vorbesitzer hatte alle 7 Reifen erneuert…wunderbar.

Soa…genug am Gummi erfreut…ab unter die Karre. Hab dann wieder überall Schrauben rein gedreht, wo welche rein müssen. Auch die Getriebetraverse hat wieder 8 statt vorher 4.

Feststellbremse wurde montiert.

Die Verbindung des Seilzuges wieder gangbar gemacht. Das Seil war in der Hülse fest gebacken…

Det alte Motoröl hab ick noch raus gelassen und frisches rein jetan. Dann musste ja noch frisches Öl ins Getriebe…

…und auch gleich wieder raus.

In den Getriebeölkühlern und Leitungen waren knapp 4 Liter braunes, stinkiges, silbrig schimmerndes…irgendwas. Det wollt ick auf keinen Fall im neuen Getriebe haben. Also solange laufen lassen bis frisches Öl aus den Leitungen kam.

Macht sich zu zweit, mit dieser „Feldküchenmethode“, natürlich super. Mit einem Ölspülgerät ist das natürlich mehr Proffi…aber das Ergebnis ist das selbe und irgendwie muss man ja nu nich alles mitschleppen. Das Getriebe bekam dann die finale Füllung und vor der Probefahrt war da ja noch das Problem mit der Hydraulikpumpe.

Der Antriebsriemen…

…lag aufn Rücken und wollte nich wieder zurück. Das muss doch nen Grund haben…hmmm….vielleicht…

…lag es ja daran, das sämtliche Bolzen, die eigentlich die Aggregateträger fest mit dem Motor verbinden sollten, entweder lose waren…oder schon das Köpfchen nen Stückchen raus streckten. Somit, fluchtete da keine Riemenscheibe mehr. Der Riemen der Lima sah auch Scheisse aus.

Der Andy versuchte umgehend Berge zu versetzen. Er ging zu seinem ortsansässigen Schrauber um passende Riemen zu besorgen. Ick hab mich mit Werkzeug bewaffnet und alles was nach Schraube und Mutter am Motor zu finden war, kontrolliert. Danach noch das Unterdrucksystem gecheckt…dieses muss unbedingt intakt sein damit das Getriebe seinen Job korrekt machen kann. Abgesehen von einer funktionierenden Zündverstellung usw.

Im groben sah das alles so aus…

…poröse und rissige Schläuche, abgebrochene Anschlüsse an Sensoren/Verstelleinheiten. Schläuche, die einfach ohne irgendwo angeschlossen zu sein, an der Ansaugspinne rumlagen. Tjoa…also der Vorbesitzer hat da nicht dran rum gefummelt, das Womo wurde ihm in dem Zustand übergeben, als er es von „seiner Werkstatt“ abgeholt hat…oh Mann…

Der Andy kam dann wieder und meinte das der Schrauber nichts in unserer gesuchten Größe am Lager hat. Na gut…nen bissl Riemen war ja noch vorhanden…wir hatten die Staufächer ein weiteres mal durchsucht…natürlich ohne Erfolg. Also haben wir das erst mal so gut wie möglich hingefummelt, mit dem Material das vorhanden war.

Nu gab es nen Kaffee…

…und dann ging das Womo Tetris los.

Die Nachbarn müssen auch gedacht haben…das wir nicht mehr alle Latten am Zaun haben… 🙂

Als der Arrow die ersten Meter auf den engen Dorfstrassen zurück legte…war das bissl Spannend. Der Andy grinste sich aufn Beifahrerhocker eins wech…während ick jedem Geräuschlein hinterher horchte.

Nach ein paar Metern viel mein Blick auf das Amperemeter, det stand uff 0 🙁

Klasse…nu der Limariemen wech? Rechts ran und geschaut…nä…Riemen war da…hmm…wie…was…wo und vorallem WARUM.

Stellte sich dann raus, das die Batterien einfach nur voll waren und da keine größeren Verbraucher eingeschaltet waren…zeigte det Infotainment halt auch nix wirklich an.

ALTA…komm mal runter…hab ick mir dann leise gesagt…und bin nen Stück weiter in einen Waldweg rein gefahren. Wir wollten gleich noch mal den rechten Aussenspiegel einstellen. Da drin sieht man nix…aber mal gaanix. Zumindest ick nich…

Ick bin dann über die Fahrertür ausgestiegen…

Hab ick eigentlich schon erwähnt wie GEIL ick diese Fahrertür finde War eigentlich DER Kaufgrund……nagut…nicht DER…aber einer davon…okay…nu geht´s weiter!

…und der Andy durch die Aufbautür. Bin dann hinten um den Arrow rum und da höre ick nen lautes Plätschern. Aber richtig laut…ick spürte den Puls an der Halsschlagader…und überlegte ob ick den Benzinschlauch im Womo habe…oder in den Kisten, die in Andy seinem Vorgarten stehen. Aber nen Augenblick später bemerkte ick, das in dem Gebüsch neben dem Arrow nen Bach fliesst…und der plätscherte…WOAH…

Bilder mussten sein…und wieder rein und weiter…übrigens…

…schon toll so nen funktionierender Tacho.

Im nächsten Ort…kam mir die Engstelle…

…noch viel enger vor. Dabei is das ja quatsch…fahr ja nu täglich ne breite Karre. Und mit dem Seafarer bin ick da ohne zu zucken durch…aber so nen vollintegrierter Aufbau macht ne ganz andere Wahrnehmung.

Ziel unserer Testfahrt war eine 12km entfernte Tankstelle…und während wir da so rollerten…war mit einem mal der Andy weg…und so entstanden diese Bilder…

…der Balken ist weil 1. ick nen echt dämlichen Blick drauf hatte…und 2. wegen der DSGVO oder wie dem heissen tut…

Die Tankstelle haben wir ohne Problem erreicht, nu noch mal die 12km zurück zum Vorgarten…da zeigte mir das Infotainment, das dem Kühlwasser vom Motor so gut wie kocht und die Bremsunterstützung+Lenkhilfe fielen nun auch sporadisch aus…

…to be continued…

23.05. hab nach…

…Feierabend am neuen Spielzeug, gespielt. Da ging der Stromer nicht und die elektrische Trittstufe auch nicht. Das konnte so nicht sein…grob ne Stunde hab ick gebraucht.

Ergebnis…

und…

Na wenn das nich alles schigg funktioniert…weiss ick och nich. Mehr zum „neuen“ Spielzeug…später. 🙂

18.05. beim…

…packen des Seafarer´s für das „Pace Arrow Schrauberwochenende“ wurde natürlich noch ein kleiner Check am Kfz durchgeführt…was meine Augen da erblickten…

Ich kann nicht zum Ausdruck bringen wie ich das finde. Vogelscheisse ist…UARGH…könnt ich nur kotzen. Natürlich lädt die Leiter und die Rehling als „Hühnerstange“ dazu ein, das so Federvieh ne Flugpause einlegt…aber…es gibt einen Grund, wieso ick Geflügel nur mit knuspriger brauner Haut, zischend auf dem Teller mag.

Soa…gleich noch paar Kleinigkeiten einpacken und dann geht es los Richtung Bayern…

15.05. nebenbei…

…laufen die Vorbereitungen für die Reise zum „Pace Arrow“ der noch in Bayern steht. Heute kam die Getriebe Frischöl Lieferung.

Hab dann den Torque Converter wieder befüllt und installiert.
Wenn es interessiert, aus einem TH400-475 Wandler bekommt man ca. 3 Liter Öl raus. Das ist aber nicht die komplette Füllmenge, bissl was war noch drin. Kurz hab ick überlegt, ne Ablassschraube zu installieren…aber nä…wenn da nu was bei schief geht…ist die ganze Planung im Sack…habs also sein lassen.

Das Öl aus dem Getriebe und dem Wandler hab ick durch nen Filter laufen lassen…sauber…nix drin was nicht rein gehört. Könnte man eigentlich…näääää….30 Jahre alt…das darf nu seinen Ruhestand am Holzzaun genießen.

Eine Transportbox wurde herbei geschafft und die Flexplate vom ´88er Bounder Motor hab ick auch noch demontiert. Vielleicht alles ein wenig übertrieben…das mit der Flexplate…aber ick habe kürzlich erfahren, wie die US Car Werkstatt, die zwei- oder dreimal das Getriebe beim „Pace Arrow“ gewechselt hat, Ihre Arbeit verrichtet hat. Mehr als den Kram, den ick nich brauche, wieder mit nach Hause schleppen…kann ja nicht passieren. Und wie ick immer so schön sage „lieber haben, als brauchen“… 🙂

Hab auch noch zwei Rohrstücke angefertigt und ans Getriebe geschraubt. Die sollen mir dann vor der Inbetriebnahme, bei einer Spülung helfen. Wer weiss was da alles im Ölkühlsystem rumschwirrt….und selbst wenn da nix schwirrt…kann ick besser schlafen.

12.05. erste…

…Amtshandlung heute war, der Blick auf den Ablasshahn des Kühlers im Seafarer.

Trocken! Sehr gut. Zweite Amtshandlung…Check des Luftdrucks am linken äußeren Zwilling der Hinterachse…MIST…ein Bar is „wech“. Tjoa…was solls…nich lang gejammert…Werkzeug raus und los.

Hmm…könnte das der Grund sein?

Nä…eher nich…

Seifenwasser gab mir dann nen heißen Tipp.

Die Dichtung in der Ventilverlängerung hats zerlegt.

Hab ne andere ausm Regal genommen drauf geschraubt. Dicht…super…Rad wieder ans Kfz. Da ick nu schön dreckig und durchgeschwitz war…bin ick gleich noch unter dem Sportscoach durchgekrabbelt. In einer Hand die Fettpresse, in der anderen zwei Läppchen. Einen um den Angstschweiss von der Stirn zu tupfen…den anderen um überschüssiges Fett abzuwischen. Blöd wenn man die Läppchen vorm Schweiß abtupfen, verwechselt. 🙂

Das Abschmieren war am Sportscoach vorerst auch die letzte Sache die auf der „to do Liste“ stand. Kaum unter dem Kfz hervor gekrabbelt und die Stirn gesäubert…fährt das Postfahrzeug vor und tätigte eine Teilentladung.

Das sind paar „Wartungsteile“ für das TH400 welches ick vor kurzem aus dem 88er Bounder raus geholt habe. Das Getriebe soll ja erst 16.000 Meilen auf dem Buckel haben…somit kann man das durchaus mit „guter Zustand“ beschreiben…und das soll ja bald in einen Pace Arrow rein und dort laaaange ohne Mucken seine Arbeit tun. Da es aber nun so schön in meiner Werkstatt liegt…und dem Modulator seine 30 Jahre anzusehen sind…

…und weil so Gummi in Wellendichtringen ja auch altert…dacht ick mir…kann man ja die einwandfreie Funktion der Schaltvorgänge mit einem neuen Modulator… …sicher stellen und drohende Undichtigkeiten am Wandler auch gleich vorbeugen.

Ja ick wees, „never touch a running System“ der alte Wedi am Wandler war auch dicht und das Getriebe funktionierte letztes Jahr bei der Bounder Überführung auf 369km perfekt. Aber der neue Wedi war doch deutlich geschmeidiger als der alte. Wandler hab ick auch gleich mal ausbluten lassen…somit ist dann der Großteil an Altöl raus.

Natürlich ging auch hier wieder nicht alles Reibungslos, der Wedi für den Getriebeausgang war falsch. Hab wohl den für die Pkw Ausführung bekommen. Die haben ja die Bremstrommel der Feststellbremse nicht am Getriebe.

Det is aber nich weiter tragisch. Wenn der undicht werden sollte, ist das kein großer Akt den zu wechseln wenn das Getriebe eingebaut ist.

Mit dem neuen Modulator kann man auch bissl „spielen“…

…den kann man einstellen und somit die Schaltvorgänge beeinflussen. Also soll so sein…mal schaun.

11.05. es ging…

…nur um eine Kleinigkeit, die ick richten wollte am Seafarer. Auf den letzten Fahrten bemerkte ick ne Zappelei am Infotainment. Der Zeiger der Öldruckanzeige zappelte oft weit über die Skala hinaus. Ab und an zeigte er mal einen vermeintlich korrekten Wert an…aber steh ick nich drauf, auf gut Glück mal nen brauchbaren Wert angezeigt zu bekommen.

Also hab ick gestern die Mittagsschlafpause meiner Damen ausgenutzt…Sie wollten nämlich das der Vati mal nix tut…und bin mal eben unter den 88er Fleetwood gegrabbelt, um den Öldruckgeber…

…aus zu bauen. Fleetwood und Seafarer haben beide den Mark IV BBC (BigBlockChevy) und somit den gleichen Öldruckgeber. Woher ick wusste, das der Öldrucksensor das Problem ist? Weil ick dieses Problem schon paarmal an SBC´s (SmallBlockChevy) hatte. Also bin ick einfach davon aus gegangen…das es wieder so ist.

Zwar kam der Öldrucksensor vor 3 Jahren, als ick den Motor renoviert habe, auch neu…aber die Qualität von so manchem Neuteil…lässt zu wünschen übrig.

Soa…also ausgebaut und mal kurz drüber gewischt…

…sieht doch noch aus das Teil. Der Ölschmotz hat den gut konserviert. 🙂 Dann unter den Seafarer gekrabbelt…

…und da sind mir gleich die beiden Schläuche zum Motorölkühler aufgefallen. Leicht schwitzig…joa…so Schellen kann man auch mal nachziehen. Dann den Sensor gewechselt und auf Funktion überprüft.

Das schaut gut aus…dann nochmal runter gekrabbelt um zu schaun ob da auch kein Öl mehr lecken tut…und wat seh ick da…

…grün…kann nur Motorkühlwasser sein. Und det kam vom…

…Ablasshahn des Kühlers. Hmm…mal angefasst da und gut ne halbe Umdrehung konnt ick den fester drehn. Dann trocken gewischt und mal ganz genau hin geschaut…

…nen Plastikstopfen und ne Gummidichtung…und die is nun auch nicht wenig porös. Hmm…war ick bissl sackig. Der Kühler is drei Jahre alt und dieser Gummidichtring hat wohl noch nie direkte Sonne in der Zeit gesehen.

Naja…meine halbe Umdrehung schien gereicht zu haben, um wieder Dichtheit herzustellen. Also Klappe zu…Motor aus. Feierabend machen…weil die Damen könnten jede Minute aus dem Mittagsschlaf erwachen.

Heute mich dann nochmal unter den Seafarer gelegt…guggn ob das weiterhin dicht ist…natürlich hing wieder ein Tropfen am Hahn. War mir eigentlich auch recht so…weil mit dem porösen Gummiring…das doch Pfusch. Also ne Schüssel geholt und Kühlwasser abgelassen.

So wie das aussieht…hab ick mit der gestrigen halben Umdrehung…dem Dichtring den „Rest“ gegeben…

…was fürn Müll. Aber wat solls…in der Gummiringwühlkiste fand sich ja was passendes.

Etwas dünner aber dafür „härter“ in der Materialmischung. Das Gedöns dann wieder in den Kühler geschraubt, Kühlmittel wieder eingefüllt und ab zur Probefahrt…aber vor jeder Abfahrt lauf ick ne Runde ums Kfz…und erblickte dann…

…auf der Hinterachse nen äußeren Zwilling der dicke Backen macht…WOAH. Ick wollte doch eigentlich NUR die Öldruckanzeige wieder heile machen.

Hab erst mal wieder Luft auf den Reifen getan…keine Undichtigkeit gefunden. Hab den Drucksensor für die Reifenluftdruckkontrolle im Verdacht. Hatte an den Sensoren schon zwei defekte Dichtungen. Also erst mal den Sensor nicht wieder drauf gedreht…morgen mal schaun was der Druck sagt…

08.05. ein Kfz…

…mit Jesischt, kam heut in Diggerdorf an.

Ein Sportscoach 3300 von 1979…ganz genau ist die Erstzulassung am 10.05.1979 gewesen…hatter ja in zwo Tagen Burzeltag was? 🙂

Na jedenfalls steckt in dem RV robuste Chevy Technik und die kommenden Tage werd ick dem guten Stück mal unter´s Kleidchen schaun.