Archiv des Autors: digger

Über digger

Schon ne Weile auf Gottes Rasen...hat sich auch vermehrt und genießt die Restlaufzeit...

Der heutige Tag…

…begann früh…sehr früh…erstmal den 6 Zylinder gezündet und ganz nach Herstellervorgabe einige Minuten warmlaufen lassen.

Ja ihr lieben Gretchenanhänger…WARMLAUFEN lassen…!!! Nicht nur weil ICH das so für richtig halte…NEIN…der Hersteller dieses feinen Arbeitsgerätes schreibt das so vor. So lange warmlaufen lassen mußte er auch nicht…hatter ja nen Vorwärmer.

Wieso spreche ich hier…also HIER…Gretchenanhänger an? Dies hier ist ja wohl the last place to be für solche…  🙂

Der erste Auftrag des Tages, erforderte zwar kein Anhängsel aber der zweite sehr wohl.

Also drangebammelt und abfahrt.

Wie gesagt…

…beim 1. Job solo…

…und los…

…bissl Hilfestellung beim verladen von Altmetall. Danach wieder das Gespann verbunden…

…und den Job Nr. 2 in Angriff genommen.

Vor mir auf der Waage…

…einer, der wo das mit dem Luftdruck nicht so genau nahm. 🙂 Aber jeder wie er mag…hab mich dann weiter um meinen Kram gekümmert.

Soa…erledigt. Die letzte Aktion mit dem „A.K.“ an diesem Tag sollte der HU Termin sein. Dafür isses hilfreich wenn die hier…

…funktioniert. Natürlich klasse, wenn die Schräubchen so…

…aussehen. Aber am Ende…

…wird alles gut. Zumindest was das Lichtlein betrifft. Nen Wackelkontakt beim Stopplicht musste noch beseitigt werden und dann waren wir auch schon vor der Prüfhalle.

Der Trailer wäre zwar erst im April mit der HU dran gewesen aber ick dachte mir, dies mit der Zugmaschine zu „synchronisieren“ wäre sinnvoll. Außerdem wurde das zGG. des Trailer leicht nach unten korrigiert und ne weitere Reifengröße wurde noch eingetragen. Bissl Auswahl bei Reifengrößen kann nicht schaden.

Knapp 2h später…

…hatte beides nen neuen Sticker. Daheim kam wieder nen Paket aus Übersee an…also kommt ja öfter sowas an…aber das…

…is mal für mich…nagut…indirekt für mich. Ick muss das was da drin ist in einem meiner Fahrzeuge einbaun…so is das rundum korrekt ausgerückt.

Det umölen…

…war erledigt, also Ölwanne demontiert und…

…Loch rein gebohrt. Dann eine deutsche Mutter, ausgebürgert. Ausgebohrt und…

…zölliges NPT Gewinde rein gedreht…ne…geschnitten…reingedreht wurde der Sensor…

…warum? Weil keiner der mitgelieferten Adapter passte.

Mutter mit der Ölwanne verbunden…

…Wanne durchgewischt…

…neue Dichtung aufgelegt…neuen Filter genommen…

…neue Saugrohrdichtung und Filter installiert….

…Wanne montiert und neuen Feinfilter…

…aber nää…der Filter der laut Wartungsanweisung genommen werden soll…passt nicht. Was fürn Kagg.

Tja…hab dann erstmal 8 Liter Transynd eingefüllt und nen anderen Filter bestellt…wo ick mir denke, das der dann passen könnte.

War ja nicht so, das es nichts anderes zu tun gab. Der Jeep meiner Dame hat wieder nen 2 Jahres Teilnahmedarfschein am öffentlichen Straßenverkehr erhalten…naja…da lohnen sich doch neue Reifen (waren schon bissl porös die alten) und die Bremsen vorn waren schon scheiße.

Beim tritts aufs Bremspedal, vibrierte oft das ganze Fahrzeug. Der Vorbesitzer hatte schon mal die Bremsanlage in einer Werkstatt komplett erneuern- und updaten lassen. Original fiel der Jeep mit einer Teves Bremsanlage vom Band, spätere Baujahre erhielten das Akebono Bremssystem.

Akebono ist eigentlich das bessere System…aber was da nu schief ging beim update…hmm…die Kontaktflächen der Radnabe/Bremsscheibe waren wohl nicht gereinigt worden…darüber berichtete ick ja schon.

Schlecht sieht das alte Zeug ja nicht aus…

Tja egal…alles neu…und frisch durchgewischt.

Bremste dann auch wieder wie ein Neuwagen. Bremse und Reifen vorn neu…nu noch schnell hinten erledigen. „Schnell“ hörte dann auch schon genau hinten rechts an einem Radbolzen auf.

Der Druckluftschrauber bewegte die Radmutter ne 1/4 Umdrehung. Ick nahm dann den Akkuschrauber zur Hand…der hat mehr als genug wums…der tat dann den Stahlbolzen in seinem „Sitz“ in der Aluspurplatte „auf links drehen“…sprich…der Stehbolzen drehte sich nun mit. Klasse…

Man hätte da nu lange drumrumfummeln können aber in Angesicht der Tatsache das so ne 16“ Standard Jeep Felge nichts besonderes ist und davon etliche im Lager oxidieren, war ick kurzgepolt…

Andere Spurplatte hergenommen, andere Felge, alles montiert und gut wars.

Der zweite Schnitt, der durch die Speiche führt, war für die „Trennungsaktion“ natürlich unnötig. Ick wollte lediglich vermeiden, das irgend ein Sparfuchs, der die Felge irgendwann und irgendwo mal findet, diese auf seine Karre schraubt. Könnte mir ja egal sein…aber man könnt den Eindruck bekommen…das da draußen immer mehr dämliche Leute rumrennen.

Also der…

…Freitag startete schon mal gut. Kam doch punkt 6 Uhr die Info, das es der Opel Diesel wieder von allein tut…brauch man nicht mehr anschleppen oder ähnliches.

Dann ging es fast bis zum Nachmittag nur ums runde/schwarze Gummi.

Beim letzten Fahrzeug…ging es noch mal zur Sache…da musste ich dann fast auch det T-Shirt ausziehen. Die Frage des Wartenden…“samma Digga…wieso dauert das so lange?“…war auch eher weniger ne Aufmunterung…wenn so ne Alufelge richtig gammlig ist…

…in dem Bereich wo der Reifen anliegt und da auch keine Luft entweichen soll…muss man halt bissl aktiv werden…schön mit Drahtbürste und Sandpapier…

…woah was war mir warm. Naja…nachm ersten Feierabend dann noch am „A.K.“ aktiv gewesen.

Zwei Vorratsluftbehälter hatten an den Stellen wo mal das Typenschild war, Rost. Weggeschrubbelt und was drauf geschmiert. Dann noch…

…den Teil der Auspuffklappe demontiert, der noch übrig geblieben ist. Da such ick noch ne Konservendose die ne Organspende leisten tut. Soa…war noch hell…und da zum Wochenende Regen angesagt wurde und der „S.V.“ ja schon seit Wochen ohne Öl im Getriebe rum stand…und weil er mir da wo er steht im Weg steht…und da schon die neuen Filter geliefert wurden wollt ick nu endlich mal da die Getriebeölspülung+Filtertausch+umölung vornehmen.

Also los…

…aber ne…Wanne kann ja noch dran bleiben…wollt ja fürs umölen mit frischöl spülen. Der Peilstab sah komisch aus…

…bissl Spucke und nen Lappen und schön glänzt das wieder.

Dann Öl…

…auf dem Peilstab steht zwar dexron III ich weiss…hab ich auch gelesen…laut etlichen Anleitungen und „Experten“ in WäWäWä-Foren kann man auch Motoröl ins Allison kippen…ick entschied mich trotzdem zum „original“ Öl…auch weil ick davon so viel habe…Dex und Motoröl hatte ick nicht so viel am Lager 🙂

Schööön rot…

Es lag wohl…

…nur am Gummi…oder was mal Gummi gewesen ist, was den Opel am starten hinderte.

Leckölleitungen…die leckten…hab da nur mal leicht angefasst und schon sprudelte das…

…zwei Leitungen sind abgerissen…was ne frickelei. Alles an Dichtungen im Kraftstoffsystem kam auch neu und dann startete der Motor so wie es sich gehört, weil keine Luft mehr ins Kraftstoffsystem gelang. Wollte eigentlich morgen den Kaltstart noch selber testen…aber der Owner wollt den Wagen schnellstmöglich zurück. Tjoa…is ja auch überhaupt nicht umständlich, wenn die Kiste dann wieder zur Werkstatt gebracht werden muss…lässt er sich halt wieder per Seil anschleppen…weil das ja für die Technik so super ist. 🙂

Aber ick denk mal das dem nu löpt. Langsam bereiten sich die Leute auch auf den Schnee vor…

…mal wieder ne Reifenlieferung…

Alles Diesel…

…oder was?

Kaum das der Japandiesel heile is…rollert der nächste Selbstzünder aufn Hof.

Nur das der hier digital is…und Digital is wäh. Zwar konnt ick toll die vorhandene Diagnosetechnik zum Einsatz bringen…aber nutzt nix wenn der Haufen Bits und Beits den Mechaniker verarscht. 🙂

Na mal sehen was das wird…weise ja ungern Hilfesuchende ab aber…woah…gibt so Arbeiten da muss man sich echt zu zwingen…

Am Wochenende…

…war Zeit, sich mal mit dem eigenen Daily-Kram zu beschäftigen. Naja…oder dem meiner Herzdame 🙂

Ihr Jeep zickte immer wieder mal rum…mal leuchtete „Check Engine“ mal nicht, mal ging er im Stand an einer Ampel aus…die Motorgasanlage tat Ihren Job auch nur sporadisch…nun ja…

Bevor Sie mich alle 6 Monate an diese Zustände erinnern muss…geh ick da mal bei.

Check Engine wollte mich darauf aufmerksam machen, das der map Sensor statisch meint, das 1 bar Druck im Saugrohr sind. Geht aber ja gaanich…weil is ja nen Saugmotor. Also mal durchgemessen den Kumpel…siehe da…der is im Sack. Ausm Lager nen anderen geholt, gemessen…und eingebaut…Kein Fehler mehr.

Manchmal Motor aus im Stand, lag an Verkokungen am Leerlaufsteller und dessen Sitz im DK-Teil…gereinigt und gut.

Dann war da noch die LPG Anlage…der Umrüster hat den Verdampfer schön tiiiief installiert und schööön im Spritzbereich von Dreck und Wasser…

…gibt wesentlich geeignetere Orte im WJ Motorraum aber gut. Det Isolierband war hart und durchlässig für Feuchtigkeit. Warum man an diesem Montageort, eine Magnetspule auf den Verdampfer steckt, die offene Anschlüsse hat…hmm…eher nicht vorteilhaft. Gibt ja auch Spulen mit Steckeranschluss, dieser ist geschützt gegen Feuchtigkeit.

Durch die Kontakte scheint Feuchtigkeit in die Spule eingedrungen zu sein…was auch immer…

…sie tats nicht mehr…kam ne neue rein, eine mit Stecker. Die folgenden 3 Testfahrten waren vielversprechend…der Jeep tut was er soll…und ohne zu zicken. Mal kieken wie lange…

Der Japaner…

…tat ja nu brumm…aber beim Kaltstart brauchte der Motor immer nen kleinen „Schubser“. Doof…das muss besser gehen.

Also mal geschaut, welche Art an Kaltstarteinrichtung hier zu finden ist.

Zu finden waren 4 Glühstifte, die vor kurzem erneuert wurden. Das zu sehende, passt zu dem was die Exbesitzerin erzählte. An den Glühstiften kommt aber trotz leuchtender Kontrolleuchte kein Strom an.

Am Motor ist eine Steckverbindung…

…diese getrennt und Fahrzeugseitig lagen 12V an. Wieder zusammen gesteckt, kam hinter der Steckerverbindung kein Strom mehr an. Okay…dann is da was faul? Aber nach einer Messung vor der Steckverbindung, konnten dort auch keine 12V mehr gemessen werden.

Erst wieder als die Steckverbindung getrennt war…aha…sobald der Verbrauchen angeschlossen ist, bricht die Spannung zusammen. Dann liegt der Fehler woanders.

Das Glührelais geckeckt.

Am Kabel, das vom Relais zu den Glühstiften geht, Strom direkt von der Batterie angelegt.

Und schon lag Spannung an den Glühstiften an. Es stellte sich heraus, das an der Sicherung…

…die Kontakte korrodiert waren. Das alles gesäubert und nu funktioniert das ganze wie es soll.

Diesen Fehler scheint der Mechaniker in der Werkstatt nicht gefunden zu haben. Deswegen wurden wohl die Glühstifte erneuert. Nach Aussage der Vorbesitzerin, war das Kaltstartproblem auch nach dem erneuern der Teile nicht behoben.

Und so kommen wir dann zum Problem, das der Motor irgendwann gar keinen Mucks mehr von sich gab und sogar der komplette Wagen stromlos war. Die Besitzerin meinte das die Batterie defekt wäre, lies eine neue Einbauen, was nichts am Zustand änderte und dann kam der Wagen ja zu mir.

Die Exbesitzerin orgelte nämlich, da die Vorglüchanlage ja wegen der Sicherung nicht funktionierte, solange bis der Motor ansprang. Das kann schon mal ne Weile dauern.

Der Batterietrennschalter ist für solche Belastungen nicht ausgelegt.

Diese Metalllasche…

…verbindet die beiden Kontakte…

…die Feder (grün) sorgt dafür, das auch genug Druck ausgeübt wird, auf den Metallbrücke…

…das da auch der Strom fließen kann. Der Spalt (gelb) sollte eigentlich nicht vorhanden sein und die Lasche sollte am blauen Strich sein. Das Material der Feder…

…schaut so aus, als ob das mal richtig warm geworden ist. Wird wohl geglüht haben und dadurch hat sich das Material verformt und die Feder hat Ihre „Spannkraft“ verloren.

Kein Druck mehr auf die Metallbrücke, kein Stromfluß, kein funktionierendes Auto mehr. Also neues Auto gekauft.

Im Grunde alles nur, weil da ein Profffi am Werk war und die Kundin diesem vertraut. Ick halt mich da raus…Sie fährt da weiter hin und ist sehr zufrieden dort…ick lass Sie in dem Glauben…

Da fliegt…

…mir doch das Blech weg.

Ick hab noch gehört, wie es „klimperte“, beim befahren einer recht unebenen Strasse. Naja…muss wohl ne neue her.

Nicht nur der „AK“ wurde bewegt, für den „Schlepper“ gabs auch was zu tun.

Tjoa…und dann sollt ick mal eben mit einer neuen Batterie, bei ner Bekannten vorbei kommen. Deren Pickup startete nicht mehr. Mit der neuen Batterie blieb aber auch alles dunkel im Dashboard. Hmmm…

Mit einem mal befanden wir uns in Preisverhandlungen und ick hab den Nissan nach Diggerdorf geholt.

Kein Strom im Kfz…hmm…is das da nen Trennschalter…

…???…det schwarze konnt man drehen…passierte aber nix…tjoa…also mal nen Kabel herbei getragen.

Joa…die Klemmen sind rot…da fließt aber auch „Minus“ durch 🙂 und siehe da…

 

…et lebt…also wechgebaut…

…und gut. Das war ja nich so schwer und da die Bekannte noch einen anderen Pickup hat und Sie mit dem „will ick nich mehr haben“ angefangen hat…hab ick auch kein schlechtes Gewissen.

Tjoa…wer brauch nen Nissan Pickup? Läuft gut, fährt gut…auch noch wenn Außerirdische mitn EMP die Welt lahmgelegt haben…#lach